Integration möglich machen durch faire Finanzierung

Städte und Gemeinden müssen für die Jahrhundertaufgabe Integration finanziell ausreichend ausgestattet werden. Die Ankündigung der NRW-Landesregierung, die Pauschale des Bundes in Höhe von rund 430 Millionen Euro 2019 in vollem Umfang weiterzuleiten, ist ein erster begrüßenswerter Schritt. Weitere müssen folgen. 

Noch immer sind Städte und Gemeinden gezwungen, hohe Millionenbeträge vorzustrecken. So hat ein aufwändig erstelltes Gutachten ermittelt, dass allein für Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen 25 Prozent mehr Kosten anfallen, als das Land finanziert. Hinzu kommen die Kosten für die Versorgung von Menschen ohne Bleiberecht.

Daher fordern Städte und Gemeinden vom Land, die Beträge vollständig zurückzuerstatten und die Verteilung der Kosten neu zu regeln. Eine tragfähige Integrationsarbeit können Kommunen nur leisten, wenn die Lasten fair verteilt werden.

Präsidiumsbeschluss vom 21.11.2018: Kosten für Versorgung von Flüchtlingen erstatten

Pressemitteilung vom 21.11.2018: Weiterleitung der Integrationspauschale zu begrüßen

Pressemitteilung vom 21.11.2018: Finanzierung der Flüchtlingskosten neu regeln

Pressemitteilung vom 20.09.2018: Integration vor Ort benötigt Zeit und Ressourcen

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