Schwerpunkte


Leistungen von Kommunen in der Corona-Krise

Die Corona-Krise verlangt auch Städten und Gemeinden viel ab. Die meisten Rathäuser haben ihre Arbeit binnen weniger Tage neu organisiert. Verwaltungsleistungen erfolgen nun vielfach aus dem Homeoffice, gleichzeitig ordnen die Krisenstäbe die Prioritäten.

Die grundlegenden Funktionen müssen aufrechterhalten werden: Verwaltung, Kulturangebote, Bürgernähe, Bürgerbeteiligung und Ratsarbeit, Ordnungsdienste, Sozialarbeit, Wirtschaftsförderung – all das haben Kommunen in kürzester Zeit den neuen Bedingungen angepasst und ein Stück weit neu erfunden.

Überdies haben sie zusätzliche Angebote aus dem Boden gestampft, die für Wirtschaft sowie Bürgerinnen und Bürger Unterstützung in der Not bereitstellen. Wie Kommunen die Krise angegangen sind, beschreiben Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus Nordrhein-Westfalen anhand von konkreten Beispielen aus der kommunalen Praxis.

>>>zum Schwerpunkt "Kommunen leisten in der Corona-Krise Außergewöhnliches"

 

 

Resolution zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung

Das Präsidium des Städte und Gemeindebundes NRW (StGB NRW) hat am 27. November 2019 eine Resolution zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule verabschiedet. Darin werden Bund und Land dazu aufgefordert, die Umsetzung nicht auf Städte und Gemeinden abzuwälzen, sondern an den realen Bedingungen vor Ort auszurichten.

Das gesellschaftspolitische Ziel, ein Angebot für Ganztagsbetreuung in der Schule zu schaffen, unterstützen auch Städte und Gemeinden. Die Bundespolitik sollte allerdings nicht Versprechungen auf Kosten der Kommunen machen. 

Wenn der Bund gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern einen Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz verspricht, muss er die Umsetzung gewährleisten. Die Bundesregierung hat sich zum Konnexitätsprinzip – "wer bestellt bezahlt" – bekannt.

Resolution des Präsidiums des StGB NRW zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Primarbereich

Pressemitteilung: Ganztag in der Schule nicht auf Kosten der Kommunen

 

 

Aktionsplan "Gemeinsam gegen Gewalt"

Feuerwehrleute und Rettungskräfte müssen wir vor Anfeindungen und Gewalt schützen. Darum hat der StGB NRW zusammen mit anderen Initiatoren den Aktionsplan "Gemeinsam gegen Gewalt" erarbeitet.

Arbeitgeber von Rettungskräften sind seitdem verpflichtet, Fälle von Gewalt gegenüber Einsatzkräften und vorsätzliche Beschädigung von Einsatzfahrzeugen und Geräten zu melden.

Auf dieser Grundlage wird nun regelmäßig valides Zahlenmaterial erhoben und ausgewertet. Eine erste Evaluierung ist für das erste Quartal 2021 vorgesehen.

"Gewaltprävention ist eine Aufgabe, die sich dauerhaft stellt. Das sind wir den Einsatzkräften bei Feuerwehren und Rettungsdiensten schuldig", so die Hauptgeschäftsführer der kommunalen Spitzenverbände in NRW, Helmut Dedy (Städtetag), Dr. Martin Klein (Landkreistag) und Dr. Bernd Jürgen Schneider (Städte- und Gemeindebund).

Pressemitteilung Aktionsplan "Gemeinsam gegen Gewalt"

Zum Aktionsplan "Gemeinsam gegen Gewalt"

Städte- und Gemeinderat zum Thema "Katastrophenschutz"

Im Video: Andreas Wohland zum Aktionsplan

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