Mitteilungen - Digitalisierung

StGB NRW-Mitteilung 664/2013 vom 25.09.2013

Abgeordnete und Einsatz Sozialer Netzwerke

Politiker/innen, die Soziale Netzwerke nutzen, sind immer noch auf das Senden von Botschaften programmiert. Für sie ist das Netz eine Werbeplattform. Interaktion mit Bürgern und Bürgerinnen findet wenig statt. Landtagsabgeordnete schneiden beim Dialog im Web 2.0 besser ab als Mitglieder des Deutschen Bundestages (MdB). Dies hat das ISPRAT-Projekt „Politiker im Netz: Treiber und Hürden der Social Media-Nutzung unter Bundes- und Landtagsabgeordneten“ offengelegt. Die Studie wurde durchgeführt vom Institut für Medien und Kommunikationsmanagement (MCM) der Universität St. Gallen.

Die Umfrage unter Bundes- und Landespolitiker/innen zeigt: Soziale Netzwerke werden auf Bundesebene stärker angenommen als in der Landespolitik. Bundestagsabgeordnete nutzen das Netz intensiver und schätzen ihre Internet-Kompetenz hoch ein. Länderparlamentarier/innen sind dagegen weniger online und auch weniger selbstbewusst in der Beurteilung ihrer Fähigkeiten. Bundestagsabgeordnete suchen in Sozialen Netzwerken vor allem die Öffentlichkeit und betreiben Eigenwerbung. Landesparlamentarier/innen richten sich eher an politische Freunde und Unterstützer/innen. Der Austausch mit anderen Nutzer/innen spielt für sie eine wichtigere Rolle als für MdBs.

Der Bericht „Politiker im Netz: Treiber und Hürden der Social Media-Nutzung unter Bundes- und Landtagsabgeordneten“ kann im Internet unter http://isprat.net/fileadmin/downloads/projektabschlussberichte/ISPRAT_Abschlussbericht_Politiker_im_Netz.pdf heruntergeladen werden.

Az.: I/3 086/12

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