Wirtschaftliche Entwicklung benötigt ausreichend Flächen für Gewerbe

Kongress Kommunale Wirtschaftsförderung 2019 in Düsseldorf

StGB NRW-Pressemitteilung 20/2019
Düsseldorf, 25.09.2019

Die Verfügbarkeit von Flächen für Gewerbe und Wohnen ist zentrale Voraussetzung für die Entwicklungsfähigkeit von Kommunen. "Nicht nur in Großstädten und Ballungsräumen, sondern auch im ländlichen Raum haben wir zunehmend mit einer Knappheit an Gewerbeflächen zu kämpfen", machte der Vorsitzende der Kommunalen Wirtschaftsförderung NRW, der Paderborner Bürgermeister Michael Dreier, zu Beginn der Tagung "Gewerbeflächen neu denken - Herausforderungen, Strategien, Chancen" heute in Düsseldorf deutlich.

Kommunen sind jedoch entscheidend auf solche Flächen angewiesen, um Firmen und Industrie Räume für Neuansiedlungen oder den Ausbau bieten zu können. "Die Anzahl von Unternehmen in der Region entscheidet nicht nur über die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, sondern auch über das Gewerbesteueraufkommen der Kommunen als deren wesentliche Einnahmequelle und damit letztlich über deren Handlungsfähigkeit zum Ausbau von Infrastruktur und Investitionen", erläuterte Dreier zu Beginn der Tagung.

Beim diesjährigen Kongress diskutierten rund 150 Teilnehmer/innen mit NRW-Staatssekretär Christoph Dammermann aus dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie (MWIDE) über die zukünftigen Anforderungen an Gewerbeflächen, über die Rahmenbedingungen des Landes zur Wiedernutzung und Ausweisung von Gewerbeflächen und die Rolle der kommunalen Wirtschaftsförderer.

Dreier wies mit Nachdruck auf die aktuellen Herausforderungen in der Flächenplanung hin: "Der Umgang mit der knappen Ressource Gewerbefläche nimmt im Hinblick auf Digitalisierung, Industrie 4.0 und Mobilitätswende, aber auch im Zusammenhang mit dem Strukturwandel an Braunkohle- und Steinkohlekraftwerksstandorten in NRW und den Ergebnissen der Kommission 'Gleichwertige Lebensverhältnisse' einen zentralen Stellenwert ein."

Auf der Tagung wurde deutlich, dass es kreative Lösungen braucht, um die Wettbewerbsfähigkeit NRWs zu erhalten. Speziell die Förderung von Brach- und Konversionsflächen, die Aufwertung bestehender Alt-Gewerbegebiete sowie von interkommunalen Gewerbegebieten hat großes Potenzial.

 

Der Zusammenschluss Kommunale Wirtschaftsförderung NRW (KW NRW) ist die Vereinigung aller Wirtschaftsfördereinrichtungen der Städte, Kreise und Gemeinden des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Zusammenschluss wurde als „Arbeitsgemeinschaft Kommunale Wirtschaftsförderung NRW“ (AGKW NRW) vor mehr als 30 Jahren von den nordrhein-westfälischen kommunalen Spitzenverbänden, Städtetag, Landkreistag sowie Städte- und Gemeindebund NRW, sowie dem Verband der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaften in Nordrhein-Westfalen e.V. (VWE) gegründet. Derzeit liegt die Geschäftsführung beim Städte- und Gemeindebund NRW.

V.i.S.d.P.: HGF Dr. Bernd Jürgen Schneider, Pressesprecher Philipp Stempel, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Kaiserswerther Straße 199-201, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/ 4587-230, Fax: -287, -211, E-Mail: presse@kommunen.nrw , Internet: www.kommunen.nrw      
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