Spezielle Kulturpolitik für ländliche Räume

Städte- und Gemeindebund NRW veröffentlicht Positionspapier zu Status quo, Entwicklungspotenzial und Handlungsoptionen

StGB NRW-Pressemitteilung 15/2019
Düsseldorf, 15.07.2019

Foto: Ingo Bustorf / Museum PAB Werther

Kreisangehörige Städte und Gemeinden in NRW benötigen eine speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Kulturpolitik. Denn Kultur trägt wesentlich zur Attraktivität einer Kommune bei. "Die sogenannten weichen Standortfaktoren sind längst zu wichtigen Entscheidungskriterien bei der Standortwahl geworden", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes NRW, Dr. Bernd Jürgen Schneider, heute in Düsseldorf.

Der Verbandsausschuss für Schule, Kultur und Sport hat daher ein Positionspapier "Ländliche Räume - Zukunftsräume für Kultur" erarbeitet. Darin werden Denkanstöße für eine Kulturpolitik auf Landesebene formuliert, die den Bedürfnissen des kreisangehörigen Raums verstärkt Rechnung trägt.

In der Vergangenheit habe sich insbesondere die Kulturförderung des Landes allzu sehr auf sogenannte Leuchtturmprojekte in den Großstädten konzentriert, so Schneider: "Kultur außerhalb der Ballungszentren ist aber, bloß weil sie anders ist, nicht weniger beachtenswert."

Der NRW-Koalitionsvertrag aus dem Jahr 2017 weise hier einen anderen Weg. "Die Landesregierung hat mit dem Entwurf des zweiten Kulturförderplans sowie mit dem Förderprogramm für Dritte Orte bereits wichtige Schritte in die richtige Richtung unternommen", merkte Schneider an. Nun gelte es, diesen Weg fortzusetzen. So müssten die Kultur-Förderprogramme stärker auf die Bedürfnisse des ländlichen Raums zugeschnitten werden. Ebenso seien die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement, auf dem ein wesentlicher Teil der Kultur in kleinen Kommunen beruht, zu verbessern.

Der Städte- und Gemeindebund NRW hat das Landesministerium für Kultur und Wissenschaft über sein Positionspapier informiert und Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen zum Dialog eingeladen. "Die kreisangehörigen Kommunen in NRW würden es begrüßen, wenn der Austausch mit den kulturpolitisch Verantwortlichen auf Landesseite auf der Grundlage dieser Thesen intensiviert würde", so Schneider abschließend.

V.i.S.d.P.: HGF Dr. Bernd Jürgen Schneider, Pressesprecher Philipp Stempel, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Kaiserswerther Straße 199-201, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/ 4587-230, Fax: -287, -211, E-Mail: presse@kommunen.nrw , Internet: www.kommunen.nrw      
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