Mitteilungen - Schule, Kultur, Sport

StGB NRW-Mitteilung vom 14.08.2019

Investitionen in kommunale Sporteinrichtungen

Im Rahmen des Programms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ hat das für Bauen zuständige Bundesministerium in den Jahren 2016 bis 2018 Fördermittel für Investitionen in die kommunale Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Viele kreisangehörige Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen brachten erfolgversprechende Förderanträge ein. Der StGB NRW gratuliert sehr herzlich seinen erfolgreichen Mitgliedskommunen Bad Oeynhausen, Eitorf, Harsewinkel, Heiligenhaus, Hemer, Höxter, Kalletal, Kevelaer, Korschenbroich, Moers, Nettetal, Schlangen, Spenge, Tönisvorst und Voerde.

Bedauerlicherweise konnte der größte Teil der Anträge keine Berücksichtigung finden. Dies ist insbesondere mit Blick auf die kommunale Bäderlandschaft bedauerlich, weil insoweit jedenfalls in Nordrhein-Westfalen derzeit keine alternativen Förderprogramme zur Verfügung stehen. Vor dem Hintergrund einer Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2017, nach der rund 60 Prozent der Grundschulkinder und jeder zweite Erwachsene nach eigenen Angaben nicht beziehungsweise schlecht schwimmen kann, und die Landesregierung sich mit ihrem Aktionsplan „Schwimmen lernen in NRW“ zum Ziel gesetzt hat, die Schwimmfähigkeit deutlich zu verbessern, sind die Fördermöglichkeiten für die kommunale Bäderlandschaft aus Sicht der Geschäftsstelle des StGB NRW verbesserungsbedürftig.

Vermittelt und unterstützt durch die NRW.INVEST GmbH, einer zu 100 Prozent durch das Land kontrollierten Wirtschaftsförderungsgesellschaft, hat sich nunmehr das spanische Unternehmen Ingesport im Rahmen seiner europaweiten Expansion unter anderem auch in Nordrhein-Westfalen auf die Suche nach geeigneten Investitionen in Sport- und Bäderprojekte begeben. Hinter dem Unternehmen stehen der Fonds Mutua Madrileña (eine große gemeinnützige Versicherungsgesellschaft) und der Familienfonds Torreal. Das Unternehmen betreibt in Spanien und Portugal unter dem Markennahmen „GO fit“ bereits 19 Sport- und Gesundheitszentren und gilt dort als Marktführer. Sein Konzept basiert darauf, „GO fit“-Sportanlagen auf öffentlichem Gelände zu errichten und zu betreiben. Dabei wird auch auf bereits existierende Sportstätten zurückgegriffen.

Interessierte Kommunen können über die NRW.INVEST GmbH Kontakt zu Ingesport herstellen. Die Kontaktdaten sind unter https://is.gd/Euj5tZ abrufbar. Die Korrespondenz erfolgt in deutscher Sprache. Das Unternehmen hat angekündigt, bei Bedarf eine Besichtigung seiner Zentren in Madrid ermöglichen zu wollen, um einen Einblick in das eigene Tätigkeitsspektrum zu geben.

Az.: 44.1.1-005/001

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