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StGB NRW-Mitteilung vom 02.09.2019

INSM-Bildungsmonitor: NRW im untersten Viertel

Die Rankings der deutschen Bildungslandschaft gelangen seit Jahren zu ähnlichen Ergebnissen. Danach rangiert Nordrhein-Westfalen in der Regel am unteren Ende der Liste und lässt für gewöhnlich lediglich die Stadtstaaten Berlin und Bremen sowie Brandenburg hinter sich. Diese Ergebnisse hat nun auch der durch das Institut der deutschen Wirtschaft veröffentlichte Bildungsmonitor 2019 bestätigt, der für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in regelmäßigen Abständen erstellt wird.

Der Bildungsmonitor, den es seit 2004 gibt, soll im Auftrag der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie die Leistungsfähigkeit der Bildung in den Bundesländern aus einer wirtschaftlichen Perspektive beleuchten. In die Auswertung fließen derzeit 93 Indikatoren ein, die unterschiedliche Bereiche abdecken, unter anderem die Betreuungsrelation in Kindertagesstätten, die Bildungsausgaben pro Person, die Klassengrößen sowie die Lese- und Rechenkompetenzen und die Investitionsquote beruflicher Schulen.

Der Bildungsmonitor 2019 attestiert Nordrhein-Westfalen heterogene Ergebnisse in den untersuchten Handlungsfeldern. Stärken seien bei Zeiteffizienz, Hochschule/MINT und Integration feststellbar. Verbesserungsbedarfe gebe es demgegenüber unter anderem bei Betreuungsbedingungen, Bildungsarmut, Schulqualität, beruflicher Bildung und Ausgabenpriorisierung. Die Studie ist im Volltext unter https://is.gd/NqjLSV abrufbar.

Az.: 42.0.4-008/001

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